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Gemeinwohl, Nichtkommerzialität, Nachhaltigkeit

Es ist kein Geheimnis: profitorientierte Medienkonzerne sind häufig gezwungen, Abstriche bei der Qualität ihrer Erzeugnisse zu machen, um auf die von der Werbeindustrie geforderten Auflagen oder Quoten zu kommen. Auch öffentlich-rechtliche Sendeanstalten unterwerfen sich dem Quotendruck.
Zeitungen, Radio und Fernsehen verlieren die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Menschen, sie wenden sich mehr und mehr dem Internet zu. Wir erleben Zeiten, in denen Verlage ihre geschäftlichen Interessen auch im Internet verfolgen und sich z.B. in die beliebtesten Internetportale einkaufen oder versuchen, selbst solche Aufmerksamkeitsmagneten zu initiieren.
Große Teile der Wirtschaft scheinen das Internet zur Zeit vor allem als weiteres Medium für Werbebotschaften zu verstehen.
Der Staat konzentriert sich vermutlich noch weit in die Zukunft hinein auf so genanntes E-Government (Übertragung der Bürger-Services in das Internet) - wohl auch aufgrund des Einsparpotentials im Bereich der Personalkosten.
So gesehen haben unabhängige Informationen von Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt bzw. aus den Stadtteilen wohl einen zu geringen Marktwert, um die Aufmerksamkeit zu bekommen, die nötig ist.
Es eröffnet sich also ein Betätigungsfeld für Bürgerengagement, im Sinne von gesellschaftlicher Selbstorganisation, ohne Rücksicht auf die finanziellen Interessen des Marktes nehmen zu müssen.

Um diesbezüglich glaubhaft handeln zu können, verzichten wir auf Werbeeinkünfte und streben auch sonst keine finanziellen Vergütungen für unsere Aktivitäten an. Dank Open-Source-Software sowie niedrigen Bereitstellungskosten, werden nur sehr geringe finanzielle Mittel benötigt, sie können privat getragen werden.
Wenn Sie als Nutzerin oder Nutzer des Projekts durch Ihre Weiterempfehlung dazu beitragen, dass der Nutzungs- und Wirkungsgrad stetig steigt, dann steigt auch die Motivation zum nachhaltigen Engagement und zur stetigen inhaltlichen und technischen Weiterentwicklung.




